Küche

Besonders bei der Küche ist eine individuelle Entscheidung je nach Diagnose und Einschränkung wichtig. Die Werkstatt Wohnen zeigt Ihnen verschiedene bauliche Anpassungen, die sich je nach Diagnose bewähren oder dieser auch entgegen stehen. Gerade bei Menschen mit Demenz oder Alzheimer muss ein Küchenumbau genau durchdacht werden, da die gewohnten Abläuft durch einen solchen Umbau ggf. durcheinander gebracht werden können und die Betroffenen zu sehr verwirren kann.


Wichtig sind ausreichend große Bewegungsflächen vor den Kücheneinrichtungen. Diese sollten mindestens 120 cm tief sein, damit die Küche auch mit einem Rollator oder Rollstuhl gut nutzbar bleibt.


Die Arbeitsplatte sollte an die individuellen Bedürfnisse angepasst oder höhenverstellbar sein. Dadurch lassen sich Küchenarbeiten ergonomisch und komfortabel ausführen.


Für kurze Wege und effiziente Arbeitsabläufe empfiehlt sich eine durchdachte Anordnung der Küchengeräte. So sollte beispielsweise die Spülmaschine in unmittelbarer Nähe zur Spüle platziert werden.

Bild der Küche der Werkstatt Wohnen
© 2nachAcht

Folgende Checkliste für die Küche bietet einen kompakten Überblick über wichtige Anforderungen zu Barrierefreiheit, Sicherheit, Orientierung und selbstständiger Nutzung im Wohnumfeld: